Kaufberatung Langlauf-Skier

 
Welche Langlaufski ist mich der Richtige?

 
Skatingskier sind kürzer und härter als klassische Langlaufskier. Dadurch kann der Abstoß noch effektiver und kraftvoller erfolgen. Die Spitzen der Skater sind weniger aufgebogen bzw. im Rennlauf nahezu nicht mehr aufgebogen.
Sie haben eine durchgehende Gleitzone und unterschiedliche Beläge (es gibt hier Beläge für warme und kalte Temperaturen). Für den Allrounder empfiehlt sich der Universalbelag, der auch auf den meisten Skatingmodellen aufgebracht ist. Grundsätzlich kann dieser noch mit einem Belagsschliff verändert werden und so an wärmere oder kältere Bedingungen angepasst werden.
Bei Spezialisten wird sowohl der Belag als auch der Härtegrat speziell ausgewählt.
Die Länge des Skatingskis hängt sowohl von der Körpergröße, dem Gewicht und dem Können des Läufers ab.
Einsteiger werden eher bis zu 10cm unter der normalen Körpergröße bleiben; gute Läufer nehmen bis zu 10cm längere Skier. Je nach Gewicht wird diese Länge bei leichten Läufern noch um bis zu 5cm nach unten korrigiert bzw. bei schweren Läufern nach oben genommen. Bei schwierigen Loipen mit steilen Anstiegen und Abfahrten kann die Länge aufgrund der  höheren Wendigkeit und Flexibilität auch noch etwas (ca. 5cm) nach unten korrigiert werden. Der passende Härtegrat des Skis kann ebenfalls mit dem bereits beschriebenen Papiertest getestet werden. Außerdem geben manche Hersteller  zu ihren Modellen Übersichtstabellen über den passenden Härtegrat in Relation zu Gewicht und Körpergröße.

2 Gedanken zu „Kaufberatung Langlauf-Skier

  1. Soweit ich weiß, werden LL-Ski mittlerweile mehr nach „Fahrer“-Körpergewicht verkauft und nicht mehr nach Länge; wäre schön, wenn Ihr das zusätzlich zu den Bestelltexten bzw. anstatt Längenauswahlen angebt.

    1. Hallo Steffi, vielen Dank für den Hinweis. Das mit dem Körpergewicht ist vor allem bei Nowax- oder Fellskiern entscheidend. Bei Skatern oder Wachsskiern zwar auch, allerdings sind die Härten der Skier so ausgelegt, dass der Längenschlüssel meist passt. Wir haben stationar den sogenannten „Blatt-Test“. Das heißt wenn der Käufer mit beiden Füssen auf den Skiern steht, muss man ein Blatt unter dem Ski noch leichtgängig durchziehen können. Sobald er 1-beinig belastet muss er den Ski durchdrücken bzw. das Blatt sollte reißen bzw. nicht mehr bewegbar sein. Auf diese Weise kann man einfach und effektiv selbst oder im Laden testen (ein ebene Unterlage ist natürlich Voraussetzung). Auch ist die bevorzugte Loipenart ein Entscheidungskriterium. Bei kupiertem Gelände oder steilen Abfahrten wird man etwas kürzere Skier nehmen. Anfänger und vorsichtige Fahrer nehmen auch eher einen kürzeren Ski und haben dann natürlich kein Problem mit der Steigzone. Fortgeschrittene oder ambitionierte Läufer haben immer einen sauberen und guten Abdruck, sodaß sie erstens mit kürzeren Nowax-Zonen und damit auch „glatteren“ Skier zurecht kommen. Dies Läufer können durchaus auch längere Skier nehmen.

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