Kaufberatung Langlauf Schuhe

 

 

 

 

Der Langlaufschuh ist mit der wichtigste Faktor beim Kauf der Langlaufausrüstung. Nichts ist ärgerlicher als ein ständig drückender Schuh.

Generell und für alle Disziplinen (Skating, Classic und Backcountry) gilt:

Die Schuhe sollten groß genug gekauft werden, damit keine „Kältebrücke“ zwischen Schuh und Fuß entstehen kann (vor allem im Zehenbereich entscheidend). Im Fersenbereich muss der Schuh gut sitzen damit hier keine Blasen entstehen können. Gute Sportsocken mit entsprechender Posterung an den neuralgischen Punkten sind hier sehr hilfreich. Grundsätzlich können Classic- und Backcountry Langlaufschuhe ähnlich wie Sportschuhe gekauft werden. Bei Skatingschuhen kauft man etwas kleiner, um noch optimaleren Halt bei dynamischer Fortbewegung zu erreichen.

Nachfolgend unterscheiden wir 4 Arten von Langlaufschuhen:

1) Classic Langlaufschuh
Langlaufschuhe zum Classic-Laufen sind meist niedrig geschnitten und haben eine weiche und biegsame Sohle.  Dies ist notwendig um gute Abrolleigenschaften zu erzielen beziehungsweise auch einen sauberen Abdruck zu erreichen. Normalerweise sind diese Schuhe mit einer Schnürung versehen. Oftmals liegt über der Schnürung ein „Velcro-Verschluss“ der das Eindringen von Schnee verhindert. Dadurch wird der Schuh gefühlt „wärmer“. Im Fersen und Knöchelbereich sind die Schuhe verstärkt um Stabilität und Halt zu verleihen ohne die Flexibilität zu start einzuschränken. Im oberen Preissegment wird zusätzlich mit Carbon Applikationen gearbeitet; diese versteifen den Schuh zusätzlich und verleihen dadurch noch mehr Stabilität und verringern gleichzeitig das Gewicht.

 2) Skating  Langlaufschuh
Im Gegensatz zum Classic-Schuh ist der Skatingschuh sehr stabil und mit hohem Schaft versehen. Die Sohle ist aufgrund des komplexen Bewegungsablaufs wesentlich härter um den Schuh nahe am Ski zu halten. Aufgrund der Scherbewegung (ähnlich wie im Rollerskate, Eisschnellschlauf) sind die Schuhe im Schaftbereich hochgeschnitten und besonders stabil. Es kommen hier aufgrund des Bewegungsablaufs hohe Scherkräfte auf die Sprunggelenke, die der Schuh durch seine Stabilität abfedert. Bei sportlichen Schuhen/Läufern empfiehlt sich eine Carbonmanschette im Knöchelbereich, damit der Läufer auch bei höheren Geschwindigkeiten und dynamischem Laufstil genügend Stabiliät durch den Schuh bekommt. Das Pilot-System von Salomon bietet dem sportlichen Läufer eine zusätzliche Verankerung an der Bindung und gewährleistet damit noch präzisere Kraftübertragung auf Bindung und Ski.
Bei Skatingmodellen findet man Schnürung- und Ratschenschnallen-Modelle. Dies ist von den persönlichen Ansprüchen abhängig.

3) Combi-Schuhe
Diese Langlaufschuhe sind für beide Disziplinen verwendbar. Meist haben sie eine etwas härtere Sohle als der Classic-Schuh und oftmals einen abnehmbaren Schaft. Dadurch kann der Schuh problemlos je nach gewünschter Laufart verwendet werden. In der Regel sind Combi-Schuhe jedoch nicht für sportliche Skater geeignet, da ihnen die nötige Stabilität im Fersenbereich fehlt. Diesen Schuh wird vorwiegend der Einsteiger oder Allrounder verwenden, der sich noch nicht endgültig spezialisieren möchte.
Wichtig ist hier vor allem auch die Kompatibilität mit dem vorhandenem Bindungssystem. Ein Pilot-Bindung beispielsweise kann ofmals nicht in Kombination mit einem Combi Schuh verwendet werden.

4) Backcountry Schuhe
Dies Schuhe sind stabiler gearbeitet und meist auch mit wärmenden Innenfutter versehen. Dies gewährleistet auch bei Wanderungen abseits gespurter Loipen genügend Stabilität. Die Sohlen sind deutlich abriebfester und widerstandsfähiger gestaltet als bei den anderen Varianten.

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