Freeridecamp am Arlberg 2015/Teil I

Am Dienstag vergangener war´s endlich soweit. Wir machen uns früh um 6.00Uhr auf den Weg zum Arlberg. Mit im Gepäck eine Menge Testmaterial von Marker, K2, Völk, Deuter und Scott das wir testen wollen. Das Wetter verspricht sehr gut zu werden und wir freuen uns schon riesig auf den Tag.

 

WP_20150115_001Wir treffen unseren Berführer Bernd am Piltriquitron und starten sofort Richtung Galzig-Bahn.

 

 

Wir haben Kaiserwetter, aber schlechte Verhältnisse, was die Lawinenlage betrifft. Ziemlicher Wind und schlechter Schneedeckenaufbau zusammen mit relativ wenig Schnee beschränken unsere Offpiste-Möglichkeiten doch erheblich.

IMG_0631Bernd als alter Local weiss jedoch  genug Alternativen. Wir hangeln uns Richtung Zürs und genießen dabei schon die ersten Schwünge in unverspurtem Gelände. Es geht über die „Milchböden“ in herrlich unverspurtem Gelände zu einer gemütlichen Hütte, wo wir Mittag machen.

Der Nachmittag führt uns am hinteren Rendel über einen abgelegenen Run, in dem wir komplett alleine unterwegs sind, und daher abseits vom allgemeinen Pistenrummel

Sehr zufrieden geht´s am Abend Richtung Piltriqutron wo wir unsere Zimmer beziehen. Am Abend gehts zum „Thailänder“ an der St. Antoner Kletterhalle, der sehr leckeres Essen zubereitet. Wir werden heute nicht „alt“, da der Wetterbericht für die Nacht schon Schnee meldet und wir morgen „powdern“ wollen.

WP_20150114_004Der nächste Tag ist ziemlich neblig und trüb, dafür gibt´s aber Pulverschnee. Heute wollen wir Richtung Lech und dort im Bereich der Rendlbahn das Offpiste-Gelände erkunden. Leider ist die Sicht ziemlich schlecht, sodass wir uns nur vorsichtig bewegen können. Einige Pulverschneehänge gelingen uns jedoch sehr gut. Am „Yazzi“ müssen wir umkehren, dafür gelingt aber ein Teil am „Erzberg“.

 

WP_20150113_007Am Nachmittag dann auf einmal gute Sicht und das nehmen wir zum Anlaß mit Jacob sofort abseits der Piste im Wald und auf den leeseitigen Hänge die ersten Lines zu fahren. Es ist unglaublich wie ortskundig unser Lodgebesitzer und nebenbei excellenter Telemarker ist und mit welchem Gespür er uns in die besten unverspurten Hänge lotst. Am Abend sind wir dann ziemlich geplättet.

Am letzten Tag nochmals Pulver vom Feinsten. Da wir schon einige Kilometer aus den vergangenen Tagen in den Beinen haben, gehen wir das Ganze etwas entspannter an. Zwischenzeitlich ist schon die zweite Gruppe eingetroffen, die nun von Donnerstag bis Samstag mit Patrick Jost Freeriden geht.
Schlußendlich fahren wir sehr zufrieden und glücklich nach Hause. Trotz der mäßigen Schneelage hatten wir 3 wundervolle Tag am Arlberg. Unserer beiden Damen sind zwar ziemlich müde, aber auch Sie hatten dank der einfühlsamen Führer herrliche Tage. Schon jetzt freuen wir uns auf das nächste Camp im Winter 2015/16. Vielleicht hat der ein oder andere Lust bekommen sich nächstes Jahr anzumelden und mit zu fahren. Für alle Arlbergkenner vielleicht noch der Hinweis, dass ein Skikönnen von 2a durchaus ausreichend ist und da wir in Kleingruppen unterwegs sind, kommt jeder auf seine Kosten. Wer noch noch Fragen oder auch weitere Infos möchte, kann sich gerne melden………

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